Motorradurlaub in den Picos de Europa (Nordspanien)
Ist in Bearbeitung und wird noch erweitert.
Inhaltsverzeichnis
Übersicht und Karte
Fakten
Bericht
Fotos Insta360
Fotos Drohne
Fotos Kamera
Übersicht und Karte
Tag 1 – 198km – Sigean -> Ax-les-Thermes
Tag 2 – 318km – Ax-les-Thermes -> Lourdes
Tag 3 – 305km – Lourdes -> Estella
Tag 4 – 260km – Estella -> Santander
Tag 5 – 348km – Santander -> Oviedo
Tag 6 – Fahrpause
Tag 7 – 316km – Oviedo -> Cadavedo
Tag 8 – 260km – Cadavedo -> Olleros de Sabero
Tag 9 – 216km – Olleros de Sabero -> Olleros de Sabero
Tag 10 – 465km – Olleros de Sabero -> Javier
Tag 11 – 340km – Javier -> Saint Lary-Soulan
Tag 12 – 319km – Saint Lary-Soulan -> Sigean
Fakten
Kilometer gesamt (Kawa / XJ / Sportstracker): 3443km / 3594km / 3343km
Übernachtungen (AirBNB & Booking): 1713,30 Euro
Sprit: 515,87 Euro – Kawa 163 Liter, XJ 164 Liter
Anfahrt (Passat + Trailer): Maut 162,60 Euro Maut, 253,00 Euro Sprit, 2616 Kilometer
Sidefacts: 109 Höhenkilometer, 60km/h Durchschnitt, rollende Fahrzeit 61 Stunden, Höchster Punkt 2100m
Bericht
Auf die Picos, fertig, los!
Auf der Rückfahrt unserer Toskana Rundtour 2024 haben wir uns ein neues Ziel für 2025 ausgedacht: Picos de Europa in Spanien. Grob die Region zwischen Portugal und Atlantik.
„Ey, gute Idee.“ sagte Cappo. Ich war dran mit Fahren unseres Gespanns. „Dann können wir die Pässe in den Pyrenäen mitnehmen, die wir 2013 nicht fahren konnten, weil sie gesperrt waren.“
„Welche zum Beispiel?“ fragte ich. „Unbedingt den Col de Pailheres. Der war zwar nicht gesperrt, aber der Schönste, den wir gefahren sind.“
Ich: „Und dann?“ „Den Col de la Core.“ kam prompt die Antwort. „Und dann?“ „Dann noch den Col de Portet D´Aspet und den Col du Tourmalet. Da standen wir vor dieser gewaltigen Schneemauer.“ „Ach ja. Ich erinnere mich.“ und das war echt ein Erlebnis.
Der grobe Plan stand fest.
Im März 2025 ging die konkretere Planung los. Cappo klärte eine Unterkunft für die An- und Abreise, sowie den Parkplatz für das Gespann in der Nähe von Narbonne.
Reisezeit: 25.05. bis 08.06.2025 – Pfingstsonntag.
Vorher noch mal richtig die Moppeds checken. Gemacht, getan.
25.- 26.05.2025 – Tag 0 – Anreise
Am Tag zuvir haben wir die Motorräder verladen und ordentlich verzurrt. Probefahrt – alles ok. Wir planten nachts durchzufahren, Abfahrt irgendwo um 20 Uhr rum. Der Sonntag wollte irgendwie nicht umgehen. Ein bisschen Schlaf am Nachmittag und dennoch stieg das Reisefieber. Die 1337 km auf dem Hinweg zogen sich.
„Wenn wir noch mal so eine lange Anreise haben fahren wir lieber morgens um 3 oder 4 Uhr los.“ War Cappo sein Vorschlag. Ich konnte nur zustimmen.
„Von abends 20:10 Uhr bis nächsten Tag 12:00 Uhr ist eine lange Zeit, auch wenn wir uns beim Fahren abwechseln.“
Angekommen ohne Probleme, ohne Stau, ohne Pannen. Einchecken, Abladen, Pool, Chillen und Abendessen. Das war der Rest des Tages.
Wir sind völlig platt ins Bett gefallen…
27.05.2025 – Tag 1 – 198km – Sigean -> Ax-les-Thermes
Nach dem wir gefrühstückt haben sind wir um zehn vor zehn los gefahren um erst mal die Moppeds voll zu tanken.
Auf der D205 befuhren wir die ersten kleinen, schmalen Passstraßen auf denen uns ein Rehkitz mit Mutter vor das Rad liefen bzw sprangen.
„Das fängt ja gut an.“ meinte ich so für mich hin. Das schöne ist ja, dass man im Ausland die Gegend irgendwie schöner hin nimmt als zu Hause, denn die D205 führte uns durch einen der vielen Naturparks.
Etwas Neues ist uns aufgefallen: An vielen Ortsein- und Ausgängen sind die Schilder der Dorfnamen auf Kopf angeschraubt. Ergo: Google fragen.
Antwort: Die umgedrehten Ortsschilder in Frankreich sind ein Protestzeichen der französischen Landwirte. Sie wollen damit die Unzufriedenheit über die Agrarpolitik und die sich verschlechternden Bedingungen in der Landwirtschaft zum Ausdruck bringen. Die Aktion ist eine Reaktion auf steigende Kosten, zunehmenden Wettbewerb und bürokratische Hürden. Aha, wie bei uns…
Auf dem Col d´Auzines verglich ich meine GPS-Zentrale mit den Höhenmetern auf dem Passschild: 603m. Stimmt!
Der erste Schnee kam in Sicht und auf der D617 sahen wir tolle Landschaften.
Allerdings ist die Straße nix für die RSV-Fraktion. Holprig schmal führte sie uns westwärts.
In Mosset trafen wir bei einer Espresso Pause andere Motorradfahrer die vom Bodensee kamen: Sascha, Olaf und …? – schade Namen vergessen.
Wir unterhielten uns nett und tauschten Erfahrungen aus. In dem Ort gabs riesige Kakteen, geschätzt 8m hoch.
Um 17:00 Uhr erreichten wir unser erstes Hauptziel: Den Col de Pailheres.
Wir waren 2013 schon da und der An- und Ausblick hat uns wieder nicht enttäuscht. Wir damelten eine Weile rum, machten Fotos, quatschen mit Leuten und genossen das „1. Urlaubsziel“.
Nun, um 18:00 Uhr sind wir in unserer Unterkunft in Ax Les Thermes angekommen und ließen den Abend gemütlich ausklingen. Ein Stadtbummel lohnt sich.
Hier saßen überall Leute, sangen, hörten Musik oder unterhielten sich.
„Das müsste es in unserem Dorf auch geben: Leben.“ waren wir uns einig.
28.05.2025 – Tag 2 – 318km – Ax-les-Thermes -> Lourdes
Richtig gut ausgeschlafen setzten wir uns um 10:00 Uhr auf die Moppeds und kurvten die D20 lang. Top. Die nächsten Stunden vergingen wie im Flug und über einige Cols. Unter anderem auch den Col de la Core. Auch die D218 ist sehr schön zu fahren und da wir Calimoto auch schon in Deutschland testeten, waren wir hier in Frankreich auch sehr zufrieden mit der Routenplanung. Von A nach B führt Calimoto auf jeden Fall besser als Google Maps ohne Autobahn. Aber auch langsamer… oder gemütlicher. Das nächste Hauptziel: Col de Portet D´Aspet war auch schnell erreicht.
Bei einer Zigaretten Pause staunten wir nicht schlecht: Ein Bauer mäht seine Wiese und in nicht allzu großer Höhe kreisten einige Raubvögel und lauerten auf die Beute, denen der Bauer die Deckung klaute. „Imposant!“ viel mir nur dazu ein.
>Wer sein Moped liebt, der schiebt< besagt ein altes Sprichwort. So einen Schieber trafen wir auf der D26 fernab jeder Ortschaft. Anhalten und fragen, ob wir helfen können, mit Hilfe von Google Übersetzer, kostet erstmal nix. „Kein Benzin mehr.“ wurde uns übersetzt. „Och, da können wir helfen.“ kennen wir schon aus anderen Touren. Flasche austrinken, Schlauch rausholen, Sprit abzapfen aus der XJ und … lecker. 98 Oktan im Mund. „Jetzt nur nicht rauchen, sonst werde ich zum Feuerspucker.“ dachte ich.
Der Schieber dankte uns mit 2 Flaschen Bier aus seinem Rucksack, schob sein Teil an und verschwand. „Kein Sprit im Tank, aber n Rucksack voll Bierflaschen.“ war Cappo sein Kommentar. Ich brauchte ein Kaugummi mit viel Minzgeschmack.
Über den Col de Palomeres kamen wir auch zum Col du Tourmalet. Die Strecke einfach nur geil, geil, geiler. Sowie bergauf als auch bergrunter. Wir stritten uns (nicht wirklich) darüber in welcher Kurve wir damals vor dem „Schneeturm“ standen. Auch hier verbrachten wir einige Zeit bei den wirklich beeindruckenden Aussichtpunkten. Drohne fliegen, Insta360 schleudern, Fotos machen und vor allem: Genießen, aufsaugen, fühlen. Spät um 21:00 Uhr erreichten wir dann endlich auch in Lourdes unsere Unterkunft. Was für ein herrlicher Tag.
29.05.2025 – Tag 3 – 305km – Lourdes -> Estella
Als 2. nach dem Verlassen mussten wir tanken. „Vollmachen bitte.“ mein Spruch.
Wir kamen nicht allzu weit denn auf der D102 bestaunten wir ein Wasserkraftwerk das volle Pulle einen richtig dicken Wasserstrahl entließ. Herrlich erfrischend und spektakulär. „Sowas sieht man auch nicht jeden Tag und schon gar nicht in Deutschland.“ meinte Cappo. „Habe ich in Deutschland auch noch nie gesehen.“ antwortete ich ihm. Gespeist wurde das Werk durch den Gave D´Azun.
Des Weiteren war die D603 mit Rollsplitt bestückt. Die vielen Radfahrer auf der Strecke kamen ganz schön ins Trudeln. Auch auf dem Col de Sulor sind die Kniezünder reichlich unterwegs. Aber das ist kein Problem, typisch für Frankreich bzw. den Teil der Pyrenäen.
Das nächste Ziel unserer Reise sollte der Col de Aubisque sein und wurde es auch.
2013 wurde ich hier von einer Dame als Motorfahrer begrüßt. War schon lustig und heute voll. Absolute epische Strecke vom Col de Soulor zum Aubisque – allerdings auch dementsprechend voll. Kurz dahinter verließ und dann Calimoto. Serverprobleme… Vatertag… da waren anscheinend viele damit unterwegs. Gut, dass wir noch Karten haben. Aber ab hier gings dann frei per Bordkompass und Schildern weiter. Auf der D934 sahen wir die ersten Straßenschilder, die nach Spanien führten. Ob es dort auch so heiß ist wie hier? 34°? Der Literpreis für Benzin liegt in Frankreich zwischen 1,73€ und 1,77€. Der Literpreis für Benzin liegt in Spanien bei 1,55€. Und nein, es waren keine 34°… es waren mehr.
Bei der Hitze gönnten wir uns eine ausgiebige Espressopause am (jetzt wird es kompliziert) Casa rural ETXETXIKI, direkt am Embalse de Eugi. Oha…
Cappo suchte und fand inzwischen eine Unterkunft in Estella. Allerdings mussten wir durch Pamplona, oh ne näh. Christi Himmelfahrt (Vatertag) war auch in Spanien, ergo: Viele Motorradfahrer waren unterwegs.
Wir gönnten uns abends zwei leckere Pizzen (viel zu viel) nach einem Stadtbummel am Straßenrand. Lachten, aßen, tranken, genossen… es war herrlich.
Auch hier saßen überall Leute, sangen, hörten Musik oder unterhielten sich.
„Das müsste es in unserem Dorf auch geben: Leben.“ waren wir uns wieder einig.
30.05.2025 – Tag 4 – 260km – Estella -> Santander
„Ach herrje“ dachte ich morgens als erstes beim Aufwachen.
„Jetzt wird das Haus abgerissen“, ein Presslufthammer dröhnte aus dem Untergeschoß. Wir packten unsere Sachen zusammen mit den übriggebliebenen Pizzen vom Vorabend und machten uns auf und davon.
„Schnell nach Westen auf der NA132“. erklärte mir der Navigator. Naja, Vitoria Gasteiz machte zuerst einen wunderschönen Eindruck, wurde aber etwas später durch gefühlte 1000 Ampeln – die alle ROT zeigten – getrübt.
Zudem kam auch noch, dass das Wetter uns wohl einen Streich spielen wollte.
Es zog sich zu. Besonders erwähnen möchte ich die Bi2552. Langgezogene Kurven für Gixxer, eine schöne schnelle und übersichtliche Strecke. Später wurde sie zu einer Strecke durch einen Wald mit sehr, sehr engen Kurven. Nix mehr für Gixxer.
„So langsam regen mich die Städte und Dörfer auf.“ schrie ich Cappo an, als wir durch Sodupe fuhren.
„Überall diese Teilaufpflasterung (Verkehrsberuhigung durch Teilaufpflasterungen
Alle 50m so ein Ding. Es funktioniert, man fährt super langsam… aber irgendwann nerven die Dinger echt.
Einen besonderen Grund für eine Espresso Pause fanden wir in Sodupe: Cappo seine Kawa hat den Kilometerstand 66666,6km erreicht. Echt: 166666,6km
Das war uns einen Stopp wert. Kurz erklärt: Die Straßen Bi3631, Bi3601 und die CA520 sind das Schönste, was sich ein Motorradfahrer/innen wünscht. Kurven, Kurven, Kurven bis die Arme weh tun.
Um 16:00 Uhr zogen wir in Santander in unserer Unterkunft ein. Ein Besuch am Meer sollte noch stattfinden und wir besorgten und Abendessen. Ein kräftiges Gewitter machte uns einen Strich durch die Rechnung. Alles im Dauerlauf absolviert. Aufgeschoben ist nicht aufgehoben… wir genossen den Abend etwas später mit einem Spaziergang. Füße ins Meer tauchen – fürs Schwimmen zu kalt – durch den Sand latschen und das Leben begaffen. Schiffe beobachten. „Schön hier.“ sagte Cappo – es stimmte.
Was Nacht so alles auf diesen Straßen passiert möchte ich hier nicht schildern.
Aber: keine Demolierungen.
31.05.2025 – Tag 5 – 348km – Santander -> Oviedo
Um 06:30 Uhr wurde ich durch laut brüllende junge Leute geweckt. Ich dachte zuerst an unsere Maschinen, die an der Straße vorm Haus standen. Sie stritten sich aber wohl um Mädchen, die dabei waren. Verstanden habe ich nichts. Lass sie mal machen. Morgens gingen wir zum Abschied nochmal an den Strand und reisten bei diesigem Wetter ab.
Unterwegs bestaunten wir Graffitis, die mir sogar gefielen und befuhren die CA138 und CA281 in richtig beschwingter Laune an einem Stausee entlang – dem Embalse de Riaño. „Schöne Strecke“ fand ich, „Find ich auch.“ sagte Cappo zu mir und zeigte mir die weitere Route. „Noch 21km tolle Kurven auf der CA281“ sagte er „und danach kurven wir weiter“ ergänzt er mit einem breiten Grinsen im Gesicht das ganz schön schelmisch wirkte.
Tja, wenn man so viel unterwegs ist wie wir, muss man auch mal tanken. Die NA621 präsentierte sich mit 28km und schönen Kurven und eine Top-Aussicht auf die Landschaft, die mich an Dalsnibba in Norwegen erinnerte. Einfach nur schön.
Wer mal in dieser Ecke ist… auf keinen Fall verpassen. Selbst die Fahrradfahrer sind von der Aussicht da oben begeistert.
„Please make a Picture.“ fragten mich einige die mit ihren Fahrrädern da hoch sind. Sie gaben mir ihr Smartphone und stemmten ihre Fahrräder in die Luft und ich fotografierte sie.
Cappo indes erklomm den „Gipfel“ auf den ein Bär posierte und macht Aufnahmen von dort oben.
Ich hatte keine Lust und auch keine Puste da hoch.
Weiter ging es durch eine schöne Schlucht. Herrlich zu fahren und immer die Augen auf Verkehr der nicht vorhanden war.
Na gut, das auf Tiere die auf der Landstraße liegen da haben wir uns bei unseren vielen Reisen durchs Ausland ja schon erlebt, aber das uns eine ganze Kuhherde ausbremst kam bisher nicht oft vor.
Der Parque Natural de Redes bot uns eine so tolle Gegend an das mir fast die Augen tränten.
Cappo hatte noch ein Ziel auf unserer Route markiert das wir jetzt aufs Kon nahmen:
Wir hatten drei Kilometer und über 23 180-Grad-Kehren zurückgelegt.
Radfahrer und Motorradfans bezeichnen den Casielles-Pass noch immer als asturisches Stilfserjoch, obwohl es natürlich wichtig ist, Abstand zu wahren. Dieser Anstieg wird liebevoll nach dem italienischen Pass benannt, hat er wenig Ähnlichkeit mit dem Stilfserjoch.
Die Kehren hatten es in sich, 1. Gang und rum und dann… näh keine Lust mehr. Ende Gelände.
Über kleine Straßen wie der AS-339 überquerten wir die Berge im Nebel (oder doch Wolken?) nach Oviedo. Unsere Unterkunft für 2 Tage. Die Wettervorherschau versprach nichts Gutes und wenn doch?
01.06.2025 – Tag 6 – Fahrpause
Tatsächlich… es regnet in Strömen. Es ist Sonntag und so konnte ich in Ruhe meinen Kindersendungen auf Kika zuschauen. Löwenzahn und die Maus.
Vormittags wurde die Stadt abgeriegelt. Es gab ein Stadtfest, ähnlich wie ein Bauernmarkt hier und die Durchfahrt des bekannten Fußballclubs in Oviedo dem Real Oviedo, es ist ein spanischer Fußballklub aus dem asturischen Oviedo, der lange in der ersten Liga spielte, aktuell allerdings in der Segunda División.
Das Schauspiel ließen wir uns nicht entgehen den wir saßen quasi in der ersten Reihe und konnten aus dem Fenster direkt in den Bus der Fußballspieler schauen.
Ein Getöse eine Euphorie welches wir noch nicht erlebt haben.
Das Formel1 Rennen konnten wir auch in Allerseelen Ruhe schauen.
„So einen chilligen Tag zwischendurch kommt auch ganz gut.“ Waren wir uns beim Abendessen einig.
Wir schauten auf YouTube noch eine paar Fahrvideos die, andere Motorradfahrer aus dieser Region hochgeladen haben und suchten diese verflixte L451 die uns angepriesen wurde.
Dementsprechend machte sich Cappo an die weiter Routenplanung mit schön Wetter Aussicht.
02.06.2025 – Tag 7 – 316km – Oviedo -> Cadavedo
Leider hat sich das Wetter nicht viel gebessert. Es kam immer noch auffrischende Feuchtigkeit von oben herab.
Die Moppeds wurden bepackt, die Regen Sachen angezogen und dann die große Frage: Nach Süden oder nach Westen?
„Hauptsache raus aus dem Regen!“ bestimmte ich einfach.
„Also erstmal 60km nach Süden auf die Autobahn. Hinter dem Gebirge wird’s trocken.“ Zeigte er mir in der Wetter APP.
Ich glaubte ihm einfach. Sein Spezielles Gebiet.
Die A66 war so gut wie frei. Wir ließen es laufen.
Die Grenze zwischen Asturien und Kastilien und Leon überquerten wir in einem Tunnel.
Raus aus dem Loch empfing uns der helle Sonnenschein. Komischer Weise genau
66km seit der Abfahrt aus Oviedo.
„A66 und 66km!“ trug ich in unser Fahrtenbuch ein.
Wir tankten die Moppeds, entledigten uns der Regensachen und freuten uns ein Loch in Bauch.
Etwas später mussten wir dann 5,65€ pro Mopped für den Tunnel bezahlen.
„Ja und? Besser als im Regen über den Berg zu fahren. Falls es da überhaupt eine Straße gibt.“ war mein Kommentar als ich mal auf die Karte schaute.
Ja, wir fahren auch oft noch analog.
Unsere weiter Tour hatte die Form eines Backenzahns.
Wir fuhren am Viaducto de Aralla (Ruinas) entlang
durchquerten die Parks Babia y Lura, Natural de Somiedo, Reserva de la Biosfera Valle de Laciana,
Alles tolle Berge und auf der AS228 sind wir 13km durch die Wolken gefahren. Es war schön kalt und die Sicht gleich null und nass dazu.
Also die Regensachen wieder an.
Wir entdeckten eine Dinosaurierschlucht, den Namen vergaben wir, weil nicht weit entfernt der Prehistoric Park Teverga war. Sie sah wirklich wie eine Steinzeitunterkunft. Eine riesige Höhle mit Hängepflanzen als Gardine.
Eigentlich wollten wir über die LE497 und weiter die AS213 durch das Skigebiet über den Berg fahren. Die Sicht und die Strecke waren anfangs ein Gedicht. Wir konnten in die weiten Täler der der Picos schauen. Das Wetter machte nicht mit. Nass, kalt, neblig. Ich zog auch mein Winterfell in die Motorradjacke ein. Wir kehrten um und fuhren die AS15 um den Berg herum.
Was ich auf jeden Fall in sehr guter Erinnerung behalten möchte ist die A359.
Sobald man über den Berg fährt und an den Windrädern vorbei zeigt sich eine sehr malerische Landschaft. Im späteren Verlauf etwas durch einen wunderschönen Wald stiegen mir Gerüche in die Nase die nie vergessen werde.
Eine Mischung aus Maggikraut, Eukalyptus, Pfefferminz und Voltaren.
Die Straße war schmal und bevölkert von Hühnern, Pferde, Katzen und Hunden.
Um 19:40 Uhr sind wir in unserer Unterkunft in Caravedo angekommen und der Empfang war herzlich. Kein Wort Englisch aber Google Übersetzter hilft.
Die Tochter kam etwas später hinzu und fungierte als Dolmetscherin.
Hier sind wir auch ganz nah am Camino de Santiago, auch bekannt als Jakobsweg, ist ein Netzwerk von Pilgerwegen, die nach Santiago de Compostela in Spanien führen, wo sich das Grab des Apostels Jakobus befinden soll. Es ist ein Netz von Routen, das sich durch ganz Europa erstreckt und von vielen als spirituelle Reise oder persönliche Herausforderung angesehen wird.
03.06.2025 – Tag 8 – 260km – Cadavedo -> Olleros de Sabero
Es fieselte etwas, aber zu wenig für Regensachen.
Wie Cappo am Vorabend schon ausbaldowerte wollten wir der schlecht Wetterfront entgehen in dem wir erst ein paar Kilometer an der Küste entlang fuhren.
„Da gibt es ein paar schöne Points die wir besuchen müssen.“ sagte nach der Verabschiedung vom Hausherrn.
Die N632a entlang kamen uns sehr viele Pilger und Pilgerinnen entgegen.
Viele von ihnen grüßten uns sogar und wir zurück.
Der erste Point „Cabo Vidío“ war erreicht. Der Abstecher zum Kap Cabo Vidío wird bei schönem Wetter und einigermaßen klarer Sicht mit beeindruckenden Bildern auf die Steilküste der westlichen Costa Verde belohnt. Es lohnt sich, die Küstenlandschaft zu erkunden, die Gesteinsformationen sind Brutplätze für zahlreiche Seevögel.
Cappo hatte wieder recht, wir blieben trocken.
Das nächste Ziel war der „Cabo Peñas“.
Das Cabo de Peñas (cabu Peñes auf Asturisch) ist eine Landzunge in Spanien, die in das Kantabrische Meer reicht und die nördlichste Spitze der autonomen Gemeinschaft Asturiens ist. Das Kap liegt im mittleren Bereich der asturischen Küste und wurde zur geschützten Landschaft erklärt. Rund um den nördlichsten Punkt liegen am Rande über 100 m hoher Klippen Fischerdörfer und exzellente Strände. Der 1852 errichtete Leuchtturm ist das Wahrzeichen. Von hier aus bietet sich ein exzellenter Blick auf die nahe gelegenen Buchten, etwa die von Sabín mit ihrem Sandstrand.
Etwas Langweilig zogen wir über AS326 und 325 Hauptsache nicht in den Regen.
Die Gegend kann man mit Sauerland und Lippe vergleichen.
Auf der AS112 ging es wieder richtig kurvig zur Sache und wieder über die Grenze nach Kastilien.
Auf dem San Isidro Pass mit 1520m bot sich wieder ein Blick in die Welt. Wie schön sie doch sein kann. Mir kam das Wanderlied: „Wohl auf in Gottes schöne Welt“ in den Sinn und blieb als Ohrwurm auch hängen.
Das Schönste auf dieser Strecke: Absolut nix los hier. Kein Verkehr, keine Radfahrer – nix.
Wir waren, wie oft allein unterwegs.
An der Talsperre Presa Embalse de Porma machten wir noch mal einen Halt zum „verschnaufen“ bevor wir uns auf die letzten Kilometer auf fast grader Strecke zur Unterkunft in Olleros de Sabero machten.
Diese Haben wir für 2 Tage gemietet.
Der Plan für den nächsten Tag stand fest. Einmal um die Picos, so weit wie es geht.
04.06.2025 – Tag 9 – 216km – Olleros de Sabero -> Olleros de Sabero
„Heute mal endlich ohne Koffer unterwegs.“ freute sich Cappo.
Ich mich auch.
Zum Einstieg befuhren wir die N621 bis zu Stausee Enbalse de Riano und am Aussichtspunkt Mirador de la presa de Riaño staunte ich nicht schlecht über die halbe Brücke. „Was die wohl für einen Sinn hat?“ fragte ich mich.
„Der Stausee ist ganz schön groß.“ Sagte Cappo beim tanken und wir machten uns weiter auf den Weg nach Norden in die Picos.
Das Wetter war uns holt.
In den Picos auf der LE 2711 würde es kühl. Puerto de Panderueda (1450m) war unser nächster Halt und wir bestaunten wieder die sagenhafte Fernsicht.
Es ist ein unverzichtbarer Stopp, um die herrliche Aussicht auf das Westmassiv der Picos de Europa und das wunderschöne Valdeón-Tal zu genießen. Der Aussichtspunkt liegt zwischen zwei weiteren einzigartigen Häfen: Puerto del Pontón und Puerto de Pandetrave.
In Posada de Valdeon gönnten wir uns eine Espressopause und wechselten in eine Sackgasse auf eine sehr schmale Straße nach Cain de Valdeon. Gut das wir keine Koffer dran haben sonst wäre es bei Gegenverkehr ganz schön eng geworden.
Der Weg führt durch eine tolle Schlucht und auch an schönes Panorama vorbei.
Am Ende der Sackgasse erwarteten uns dann auch Andenkengeschäfte, Kaffees und Restaurants.
„Andenken muss sein.“ und Cappo tigerte los.
Unser Motto der diesjährigen Reise stand nun auch fest:
Auf die Picos – fertig – los!
Wir überfuhren auf unserer Route noch ein paar Pässe. Erwähnenswert ist auch die LE215 und im Anschluss die LE233. Traumhaft.
Man achte allerdings auf die Ziegenherden die hier zuhauf auf der Straße liegen und die Aufpasser Hunde liegen dazwischen und pennen.
„Sieht man auch nicht so oft, sowas.“ sprach Cappo am Puerto de Monteviejo (1433m).
Der Pass ist Teil einer Rundstrecke, die von Boca de Huérgano über den Puerto de Monteviejo, den Collado de Henal und den Puerto del Pando (mit Aussichtspunkt) zurück nach Boca de Huérgano führt. Die gesamte Route ist 59,39 km lang mit einem positiven Höhenunterschied von 1.239 m und einer maximalen Höhe von 1.598 m.
Unser Fazit des Tages: Calimoto setzt oft aus und eine vernünftige Karte ist übersichtlicher. Die APP schlägt aber Routen vor die man sonst nicht fahren würde.
Und… in jeder Unterkunft hatten wir bisher eine Waschmaschine.
Nächstes mal nehmen wir weniger Wäsche mit.
05.06.2025 – Tag 10 – 465km – Olleros de Sabero -> Javier
Für heute haben wir uns was vorgenommen. Laut Planung sollten es 465 km sein.
So wie ich uns kenne werden es mehr.
„Zuerst machen wir ein paar Meter auf einer schnellen Straße und ab Guardo durch die Berge, OK?“ erklärte Cappo mir seinen Plan. „Aber erst müssen wir an einem Fotoladen halten. Ich brauch Speicherkarten für die Kameras.“ ergänzte er.
Gesagt getan. Wir bügelten die CL626 entlang und ich hatte das Lied „Baby halbstark“ von den Yankees im Kopf.
Bei einer Espressopause in Polietes kam Cappo auf eine besondere Idee: „Wir machen mal was, was wir noch nie gemacht haben. Lass uns mal die Moppeds tauschen.“ Warum nicht.
Nachdem wir so 20km auf der anderen Maschine gefahren sind, tauschten wir nicht nur die Moppeds zurück, sondern auch die Besonderheiten der Motorräder.
Mir ist aufgefallen, dass die Straßen mit der Bezeichnung BU und gefolgt mit einer 3 oder 4-stelligen Zahl besonders kurvig und mit tollen Ausblicken durch die Berge führen.
Eines der Highlights des Tages ist der La Aldea (1000m). Genau auf den Scheitel wird die NA-7210 zur L-126.
Aber: Die Gegend ist eine Kopie vom Monte Grappa in Italien. SP148, Kehre 20 ein Blick fast Venedig. Hier direkt hinter der ersten Kurve ist die Landschaft flach wie ein Bügelbrett. Hier könnte man meinen „Man kann gucken bis Madrid“.
Wir befuhren noch einige schöne Strecken durch ein weitläufiges Gebiet bis es dann 50km nur noch geradeaus vorwärts ging. Uff.
Wir wurden herzlichst empfangen.
Mit ordentlichen Abendessen und Planung für den nächsten Tag beendeten wir diesen.
06.06.2025 – Tag 11 – 340km – Javier -> Saint Lary-Soulan
Nach Kaffee und Klamotten packen kam der Schreck.
Unsere Motorradsachen waren mit Ameisen überhäuft. Wir schleuderten und schlugen die Sachen so lange aus bis wir keine mehr sahen. Jetzt war uns warm.
„Auf unsere letzte Tour dieser Reise.“ sagten wir traurig zu uns und sangen unser
„wir wollen nicht nach Hause Lied“
Was solls. „Wir kringeln noch mal rum so nach der Devise: Da lang, da lang und da lang.“ Erheiterten wir uns gegenseitig.
An der N240 pausierten wir an einer komischen Bergformation. Wir mussten Googeln.
„Marlformation. Wichter Hinweis für Pilgerer.“ Aha, reicht.
Auf der NA 137 ging es recht kurvig weiter und immer höher.
Etwas später erreichten wir den Col de la Pierre Saint Martin. „Wir sind also wieder in Frankreich.“ – „und über den Wolken.“ Wir schauten auf einen weißen Teppich unter uns rundherum.
Es ging über mehrere Pässe weiter und immer wieder durchstoßen wir die Wolkendecke.
Interessant wurde es am Pourtalet. Kurz vor dem Pass hielten wir und bestaunten die weitläufigen Täler. 2 Hunde saßen mitten auf der Straße. Motorradfahrer ließen sie in Ruhe, aber wehe es kam ein Auto. Die stürmten darauf los und wollten in die Reifen beißen. Vor Schreck gingen alle Autofahrer in die Bremse. Passiert ist nix.
„Die wollen die Autofahrer dazu zwingen, dass sie hier auf den Parkplatz fahren und dort unten Käse kaufen.“ unkte ich. Etwa 10m unter uns war ein privater Käseverkauf.
In Ainsa machten wir wieder eine Espressopause. Genau vor demselben Hotel wie 2013. „Genau hier haben wir damals 2 Tage verbracht, weil es so geregnet hat.“ Wir schauten nach und ich hatte recht.
So und jetzt geht’s rund:
Von Ainsa aus führt die A138 wieder nach Frankreich. Die Grenze ist im Tunnel.
Die Strecke dort entlang, ein Traum. Toller Straßenbelag, toller Kurven und eine solch schöne Gegend das ich gar keine Lust zu „heizen“ hatte. Die Strecke lud zum Heizen ein, die Landschaft rund rum nicht. Der Fluss Circe floss neben der Strecke.
Ein anderer Motorradfahrer vor uns hatte wohl die gleiche Einstellung wie wir.
Nach dem Tunnel zeigte sich immer noch ein Traum von Landschaft.
Ein riesiges Tal.
Warum es direkt nach der Tunnelausfahrt aus einem Gerät blitzte weiß ich nicht.
Der D118 folgten wir am Fluss Neste d´ Aragnouet entlang bis zu unserem heutigen Ziel.
Mit einem deftigen Abendessen und ein schlendern durch das Dorf beendeten wir den Tag.
07.06.2025 – Tag 12 – 319km – Saint Lary-Soulan -> Sigean
„Heute geht’s zurück zum Auto. Ungefähr 330km. Wir können um 15:00 Uhr ankommen und gemütlich die Moppeds aufladen.“ sagte Cappo als ich ihm die Koffer und alles andere über das Balkongeländer hievte.
„Ich kenn uns doch, das wird nix vor 5.“ Konterte ich und zeigte auf die fiesen Wolken.
Also auf die D225 in Richtung Col de Val Louront Azet (1580m).
Die Strecke, ein Alptraum dort hoch. Nicht nur Radfahrer und Läufer ohne Ende, sondern auch Kühe auf der Straße und die Sichtweite Null je höher wir kamen.
Auf den letzten Metern bis zur Passhöhe sah ich nur mein Vorderrad und den Straßenrand neben mir.
Ich hatte noch ein Problem. Ich vergas mein Visier runter zu klappen von dem ich die Wolken/Nebel abstreifen konnte. Meine Brille war dicht. Ergo: Warnblinker an und putzen.
Über den Col de Peyresourde (1563m) begleiteten uns noch mehr Radfahrer.
„Was wollen die alle hier.“ fragte ich bei einem Fotostop.
Die Aussicht auf das Tal nach der Passhöhe und die Kurven die uns erwarteten waren traumhaft.
Weiter über den Col de Menté (1349m). Nur knapp sieben Kilometer westlich vom Portet d’Aspet gelegen, versteckt sich die ebenfalls äußerst beeindruckende Passstraße hinauf Col de Menté, dessen Passhöhe zwar eine schöne Auberge zur Rast bietet, ansonsten aufgrund der riesigen geteerten Kreuzung aber eher unattraktiv ist.
Dafür ist die Straße ein wahres Kurvenfeuerwerk. Die Ost Rampe beginnt südlich der Gemeinde Henne Morte und begeistert mit etlichen engen Kehren. Die Straße erklimmt, mit einem Top-Belag gesegnet, den sonnigen Südhang und man genießt während der Fahrt durchgehend herrliche Aussichten. Auch die Westrampe kann sich mit etlichen schön zu fahrenden Kehren sehen lassen.
Der Col de Portet D´Aspet (1069m) war unser nächstes Ziel. Die 1.069 Meter hohe Passhöhe bietet sowohl einen phänomenalen Ausblick auf die soeben gemeisterte Ost Rampe als auch auf das Tal der Bouigane. Wer mag, kann den schönen Picknick-Platz unter Bäumen an einer kleinen Gaststätte zur Pause nutzen, um gut gestärkt die Westrampe zu genießen. Diese verläuft durch einen engen und dicht bewaldeten Canyon. Die Straße ist hier mit 17 Prozent – laut Hinweisschild – sehr steil. Zudem bietet sie viele enge und leider recht unübersichtliche Kurven, so dass äußerste Konzentration vonnöten ist. Dazu kam das es die ganze Zeit leicht nieselte.
Als nächstes schlugen wir den Weg durch die Grotte du Masil ein, nicht ohne eine vorherige Espressopause.
Klar hier waren wir 2013 auch schon und ich wunderte mich das, dass Hypnoserad in der Höhle nicht an war. Schade.
So, jetzt wurde es langsam eng in der Zeit. Die letzten Kilometer verblieben wir auf der A61 bis zum Ende. Allerdings gab es noch ein Ziel auf unserer Reise welche uns empfohlen worden ist. Ein Aussichtspunkt auf einem Rastplatz, Vinci AutoRoute, Aire du Belvédère de la Cité mit Ausblick auf die Stadt Cascaronne und der riesigen Zitadelle oder Burg.
Wir fahren nicht gerne Autobahn aber der Ausblick auf diese verschlägt einem schon den Atem.
Auf den letzten Kilometern auf der Autobahn, es war ja totlangweilig, machte ich noch eine Entdeckung die ich jahrelang ignoriert habe:
Alle 500m stand, wahrscheinlich auch in Deutschland, ein KM-Schild.
Ich hatte nix besseres zu tun als auf meinem Tacho zu vergleichen.
Alle 10km ging mein Tacho 700m vor.
Am Ende der Abfahrt erklärte ich Cappo dieses und meinte: „Kein Wunder das ich immer mehr Kilometer mehr auf dem Tacho habe als du oder der Sportstracker.
Tja, und dann war auch das letzte Ziel erreicht. Unser Gespann stand noch genauso da wie abgestellt.
Begrüßung, nette Spanische Familie kennenlernen, in den Pool springen und dann Moppeds verladen.
Beim Abendessen im Dorf zogen wir Resümee: Keine Pannen, keine Strafmandate, kein Un- oder Umfaller und außer Kamerahalter montieren keine Schrauberei. Viele nette Leute kennenglernt und wieder eine neue Erfahrung: Spanien ist nicht überall warm, aber schön. Google ist ein unentbehrlicher Helfer bei Sprachübersetzungen.
08.06.2025 – Tag 13 – 1365km – Rückfahrt Sigean -> Schloß Holte
Abfahrt 09:30 Uhr von der Unterkunft. Nochmal durch einen nahegelegenen Supermarkt schlüren und ab dafür.
„Spätestens in Luxemburg noch mal tanken“ war das Erste was uns einfiel. Es klappte.
Wir sind Staufrei bis nach SHS gekommen. Nachts eben noch die Moppeds abladen und unsere Lieben (soweit noch wach) begrüßen.
Wo wir nächstes Jahr hinfahren? Mal sehen…


































































































































