Cercando il sole

11. August 2011

Auf der Suche nach der Sonne

Mittlerweile ist der Alpenurlaub 2011 auch schon wieder 2 monate her. Zu berichten gibt es einiges, aber die Zeit, alles aufzuschreiben fehlt. Das Video (bzw den "Trailer") gibts jetzt aber zum angucken! Also viel Spaß bei gucken und nachmachen!

Route: Bayrischer Wald (Deutschland), (Tschechien), Ober-/Niederösterreich + Steiermark + Wörthersee (Österreich), Karawanken (Slowenien), Friaul + Gardasee + Südtirol (Italien), Bodensee (D).

Facts:

Kilometer gesamt: 4096
Fahrzeit gesamt: 275 Std.
Kosten (pro km/pro Std.): 0,26 € / 3,80 €
Ölverbrauch (GPZ/XJ): 0,5 l / 1,2 l

Cercando il sole from Heiko813 on Vimeo.

Karawanken 2011

Cercanto il Sole

Auf der Suche nach der Sonne

07.06.2011 – 16.06.2011

Unser Reiseziel stand im groben fest. Einmal Karawanken bitte. Umgebung darf dabei sein.

Dienstag 7.6.2011 – Start 10:00 Uhr.

„Aber nicht alles an einem Stück darunter. quer durch – Bayrischer Wald und so fände ich gut.“ sagte ich und machten wir auch so.

 

Tag1:

Wir gurkten die Autobahnen bis  Bamberg Ost und ab dann nur noch Landstraße über Schesslitz, Würgau, Steinfeld, Wiesentfels. Das Wetter war uns hold und es war uns heiß. Weiter nach Bayreuth, Weiden i.d. Oberpfalz, Cham, bis Grenze Bayern-Tschechien, Bayrisch Eisenstein. Wir übernachteten im  Hotel Grenzwald Fischerwirt. Sehr empfehlenswert. Wurde von Motorrad Tourenfahrer auch empfohlen. Eine riesige Flagge zeigte es uns.

 

Tag2:

Über Grenze Landstr. 190 Tschechischer Wald Naturpark Sumava. Landstr. 167, man könnte meinen das hier die Geschichte von Rotkäppchen entstanden ist. Der Wald ist stocken duster.  Irgendwo hier geht es über die Moldau, das Wetter spielte immer noch mit. Landstr. 39 und über die Staumauer des Lipnostausee, weiter die Landstr. 1638 und mit der Fähre Dolní Vltavice-Kyselov nach Frymburk, Das Wasser des Stausees ist sowas von dunkel, man möchte meinen es ist schwarz. An der Minigrenze Tschechien-Österreich erwartete uns eine Überraschung. Eine Riesensteckerkupplung und ein Riesenstecker bestimmt 1,5m groß stachen uns ins Auge.

Wir fuhren weiter über Aigen-Schlägl im Mühlkreis, Landstr. 38 (Böhmerwaldstr) über Haslach, Stefan am Walde, bis  Bad Leonfelden. Alles total easy, schön anzusehen und auch schön zu fahren. Die Straßen sind top, die Kurven übersichtlich aber nicht zu vergleiche mit denen in den Bergen.

Mit kleinen Zigarettenpausen und Espressos befuhren wir die  L1463 Richtung Reichenau, Bad Gallneukirchen, am Fluss „Große Gusen“ entlang.

St. Georgen, Heinrichsbrunn über die Donaubrücke auf die Landstr. 123 nach Enns.

„Bisher ist ja wettermäßig alles top, aber schau mal die dunklen Wolken da hinten.“ sagte Cappo. „Wir haben die Antiwasserpellen dabei und wir sind nicht aus Zucker.“ sagte ich und setzte meine Kopfmelone auf.

Die dunklen Wolken  lagen genau auf unserer geplanten Route – Grenze Niederösterreich / Oberösterreich, Landstr.1.

Wir bestaunten auf der Brücke im vorbei fahren  die Statue des Heiligen Florian.

Fotos machen ging nicht. Zuviel Verkehr. Weiter Richtung Einsidl auf LS 309 bis Steyr, (Gibt es hier nicht ein BMW Werk das Dieselmotoren baut? )

Weiter auf LS 122 immer an der Grenze Niederösterreich / Oberösterreich entlang bis Großraming, auf die LS 115 und endlich zu den Pässen.

Maria Neustift, Laussa Engpass (962m), Hengstpass (870m), bis Windischgarsten auf LS138 nach Spital, über die Grenze Steiermark/Oberösterreich zum Pyhrnpass (945m), das Wetter hat gehalten. Über die tollen Kurven über die Pässe und die Super Aussichten lasse ich mich hier jetzt nicht aus.

Hier und da hielten wir einfach mal an, staunten und ich rauchte. Wenn sich die Möglichkeit bot nahmen wir auch gerne einen kleinen Braunen (Espresso) zu uns.

Wir kamen bis Gasthaus Zierer in Liezen, welches eine absolute Spitzenlage, ein fabelhaftes Essen bietet und eine Aussicht vom Balkon „zum ich will nicht weiterfahren“ hat.

 

Tag3:

Früh ging es los der LS320 an der Enns entlang  bis Trautenfels. Auf die LS75, Richtung Großsölk, St. Nicolai im Sölktal, zum Sölkpass (1790m). Eine herrliche Kurvenschlängelei  bis Krakau (verfahren?). „Oje! Falsche Richtung! Du bist mir ja n schöner Navigator!“ schimpfte ich mit lachendem Gesicht „Warte ab, jetzt geht’s über Madling  die LS97 Richtung Gurk und dann sehen wir Schilder nach Straßburg.“ konterte er mit einem leichten teuflischen Grinsen. Die Gegend ab Gurk über Pisweg, Ringberg führte uns über kleine Minnistrassen und durch eine sehr, sehr schöne Gegend.

Von Stromberg nach Obermühlbach fand er doch glatt die ausserplanmässige“  Schotterstrecke durch nen Wald. 20km. „Ich sah schon Bären, Wölfe und andere wilde Bestien. Ich hatte sogar schon drüber nachgedacht wie man ein Zelt aus Ästen baut.“ meckerte ich im nicht erst zu nehmenden Ton. „Da bleibt einem glatt die Spucke weg.“ sagt Cappo und wandte sich seinen eingesammelten Freund „Raupi“ zu.  Ich kann nur nickend zustimmen.

Über die L80 und L93 nach Feldkirchen in Kärnten zum Wörthersee. „Endlich in den Karawanken. " sage ich.

Wir fanden eine preiswerte Übernachtung in einem gelben Hotel in Maria Wörth

Hotel Seehof. Der ganze Tag war immer noch schön, trocken und warm.

„Ab morgen soll es regnen.“ sagte der Hotelinhaber und der Wetterbericht

Was solls.

 

Tag4:

In Klagenfurt haben wir nach dem Frühstück die Ausstellung „Minimundus“ besucht und fuhren auf die LS91 bis Ferlach.

Die kleine kurvige Staße L103 über Zell-Pfarre , immer am Ebriabach entlang nach Bad Eisenkappel hatte es in sich.

Es wurde feucht. Am den Schaidasattel (1069m), was für ein Kurvengeschlängel,  zum Seebergsattel (1218m) über die  Grenze- Österreich /Slowenien. Es regnet. Wir machten trotzdem eine Pause. Cappo kletterte aufn Panzer der an einen Krieg erinnern sollte.

Zum „warmwerden machte er einen kleinen aberwitzigen Dauerlauf im Regen mit Regenkombi und Kopfmelone. Es sah zum schießen aus  und ich habe es gefilmt. „Du kommst auf Ideen.“ lachte ich und hatte Mühe die Kamera still zu halten.

„Weiter auf die LS210 nach Kranj, bevor wir noch anfangen zu triefen.“ sagte Cappo zum weiter fahren auffordernd.

Das Wetter ist absolute Scheiße. „In diesem Bereich haben wir ein Kartendefizit (keine Karte), Navi wegen kein Empfang geht auch nicht, die Beschilderung ist zum kotzen.“ sagte Cappo leicht verzweifelnd und ich hatte kein Bock mehr.

Wir schafften es über Podnard, ohne Karte, Fragen und Navi  über den Loiblpass (1367m), der Grenze Slowenien/Österreich. Irgendwo bei Oberain übernachteten wir mit B&B. Es war eine nette ältere Dame, sehr zuvorkommend. Wiederfinden würde ich die „Herberge“ nicht. Es schüttete noch mehr als aus Eimern und wir waren im trocknen.

 

Tag5.

Über Ferlach auf  LS85 am Faaker See vorbei zum Wurzenpass (1073m) und es schüttet immer noch. „Was für eine Gurkerei.“ schimpfte ich mit minimalen Groll im Bauch.

Endlich wieder eine Grenze.  Österreich /Slowenien. Das Wetter wurde aber nicht besser sondern immer schlechter.

„Auf zum Vrsic Pass (1611m) mit seinen 50 Kehren und Katzenköppe ohne Ende nicht grade ein Vergügen.

„Trenta - eine Schönfahrkehrenstrecke lassen wir fürs nächste mal, genau wie den Mangart  und den Passo Predil. Bei dem Regen ist es nicht so prickelnd.“ waren wir uns einig auch wenn wir zu dem Zeitpunkt noch nicht wussten wann es das „nächste Mal“ ist.

Regen, Regen, ein Wasserfall und Rauchpause.

Uccea. Ein Unterstand eine Überdachung an der Grenze Slowenien/Italien.

„Die wussten wohl damals schon das es hier öfter mal schüttet.“ sagte ich. Und schütten ist noch Milde ausgedrückt. Es gallert ordentlich. Eine leere Cola Dose ist in der Rinne an uns vorbei und im nu verschwunden.

Aber dann: Soooooonnnne J-aber nass, Richtung Italien aber kam die Sonne durch. Wir brachen auf. Über den Passo Tamanea (870m), die SR46, SS13, SS52 weiter über Amaro (nett dort) Richtung Sonne.

In Tolmezzo und Priuso war es schon trocken und warm.

Wir freuten uns in Caprizzi auf nen Espresso und nahmen den Passo Rest (1052m) in Angriff. Das Friaul (Friuli) hat Kurven, Kurven, Kurven bis zum abwinken und auf trockenen Straßen macht es richtig Bock aufs wedeln.

Über Tramonti di Sopra, kurz hinterm Ort ist eine Kehre mit Superaussicht. Die SP62 am Stausee vorbei nach Faidona Chivolis ist wiederum patschnass.

Wir suchen relativ früh im Hotel Locanda al Lago Unterschlupf. Direkt an der SR552. Nett und direkt am Stausee. Endlich trocken – Klamotten trocknen.

 

 

Tag6:

Über Cavasso Nuovo SR251 über Maniago, nach Passo di San Osvaldo (827m). Danach kommt die Grenze Slowenien /Italien zum Passo Duran (1601m) weiter zum Passo di Cereda (1950m), zum Passo Croce Dáune (1510m). Es ist ein gekurbel das einem schon fast die Arme wehtun. Top zu fahren, zu sehen und zu staunen. Leider gaben auf dieser Strecke die Bremsbeläge hinten der XJ den Geist auf.

„Ein Belagwechsel mitten in der Pampa hatte ich auch noch nicht, aber Reserve dabei.“ sagte ich und wechselte mal grade. „Das schöne an dem Mopped ist, das vorn und hinten die Beläge der Größe her die gleichen sind.“ Problem gelöst.

In diesem Zuge wuschen wir auch den gröbsten Dreck von den Moppeds. Wasser gab es genug im Bach und wir waren ganz allein auf dem Weg.

Das schöne Wetter genießen und weiter zum Col Melon, ist zwar kein Pass aber hat eine tolle Aussicht und es ist und bleibt hoffentlich heute trocken „Auf nach  Pedavena.“sagte Cappo auffordernd im „wir wollen weiterfahren und nicht rauchen“ Modus.

Über Sp48 zum Monte Grappa (totaler Nebel). „Was machen die vielen Soldaten hier oben?“ fragten wir uns und taten es als Manöver ab.

Die Kehre 20 – ein Highlight- die muss man sich merken - totale Aussicht auf das Flachland J.

„ Mindestens 5 von 5 Asphaltpiratenpunkte.“ sind wir uns einig.

Weiter nach Semonzo hoch top Kurven, ab Valstagna noch mehr Kehren, Kurven, Kehren.

Es zieht sich immer noch kurvig bis Camporovere, toll, nächste Ziele: Passo di Vezzena (1402m), Passo del Sommo (1343m) nach Trient.

Kurz zuvor gab die Tachowelle von Cappos Kawa den Geist auf. In Trient fanden wir den Elaberg Motoshop. Das Geschäft sauber, das Personal sehr höflich und zuvorkommend. Sie konnten uns leider nicht helfen.

Ergo bestimmte Cappo sein Tempo nach Drehzahlmesser.

Weiter am Lago di Toblino vorbei, geht es an Ponte Arche vorbei nach Cares, Balino zum Gardasee. Hotel in Torbole: Albergo Paradiso.

Das Abendessen gönnten wir uns in der uns wohlbekannte Speckstube in Campagnola.

Auf dem Balkon sitzend beobachteten wir abends vom Hotel aus das Feuerwerk auf der anderen Seeseite.

 

 

Tag7:

„Rundtour Gardasee, Wetter ist top, Route steht. So halbwegs.“ meint Cappo beim Frühstück.

„Jo, über Riva, nach Limone aufn Markt und wiedermal durch und über Tremosine.“ bestätigte ich.

Wir ließen es ruhig angehen. Aufn Markt, ist ja immer wieder nett, kauften wir nichts

Nach Tremosine durch die Felsenschlucht, wo er sich letztes Mal gemault hat ist es immer noch ein unbescholtenes Sträßchen das es aber in sich hat.

In Gargnano rechts hoch Richtung Lago Valvestino hoch, zum Belgier auf Besuch. Die Strecke kennen wir noch aus den 125er Zeiten. Herrliche Erinnerungen kommen auf.

Der Belgier freute sich riesig über unseren Besuch. Seine neue Unterkunft ist grandios. Wir kennen noch die alte und da war schon ordentlich was los.

Wieder runter bis Toscolano Maderno auf die Fähre nach Torri del Benaco. Machen wir jedes Mal so.

„Was sollen wir im Süden des Gardasees, baden wollen wir eh nicht.“ sagte Cappo. Recht hat er.

Jetzt wird’s lustig. Mit den Navi führt er uns am Südhang des Monte Baldo Richtung A22. Es geht über Albisano, Lumini, Caprino durch solch kleine Straßen und Winkel, so daß ich dachte gleich ist Ende im Gelände.

Über die Autobahn hinweg durch folgende Orte: Rivoli, Pescantina, kleinste Kurvenschlängelei, mit viel geschalte im Getriebe, weiter St Pitro, Molina, S.Anna.

Cappo ließ ich ein paar toll aussehende rote Kirschen probieren, die total lecker aussahen. Moltosaurus!“ war sein Kommentar dazu. Die waren aber auch wirklich so was von sauer.

Und diese Sträßchen nehmen kein Ende.

Passo Fittanze (1399m), noch ein St. Pietro in Bosco, dann zurück über Rovereto, Tierno nach Malcesine.

Bei einer Runde mit dem Motorboot und Cappo als Kapitän auf dem See beschlossen wir die Pizzeria Aril – in Cassone zu besuchen. Wir kennen sie schon. Die größte Pizza Italiens und saulecker

Abends riefen wir noch bei Hanni an und fragten nach einem Zimmer für morgen Abend – 2 Nächte.

Kriegen wir J, so ist Hanni eben. Sie kennt uns schon seit Ewigkeiten.

 

 

Tag8:

„Das Wetter ist top und bleibt top. Über Pässe nach Hanni bietet sich an, wir haben Zeit.“ bestimmt Cappo beim Frühstück. „Klaro, was anderes kommt nicht unter die Räder.“ antwortete ich freudestrahlend.

Von Torbole nach Rovereto, Folgaria, Levico Therme,Bellamonte, Passo Rolle (1984m), Passo Valles (2013m) und wir kommen aus dem Staunen nicht mehr raus.

„Ist das geil hier und die Strecke eine Gedichte.“ Mehr fällt mir vor Staunen nicht mehr ein.

Weiter über Falcade da passiert ein Witz in Tüten.

Ein Bulli kam den Pass hoch. Leute steigen aus, luden ihre Fahrräder aus. Ein Foto vor dem Passschild und dann radelten sie den Berg runter. „Die spinnen, die Belgier.“ frozelten wir und fuhren weiter zum Passo del San Pellegrino (1919m), dann noch den Passo Manghen (2047m) hinauf.

In Cavalese ist Espressopause angesagt und auch herzlich wilkommen.

„Predazzo ist das nächste Kaff und dann weiter zum Sellajoch.“ sagt Cappo. „ Von da ist es nur noch etwas über ne Stunde bis Hanni und Wir können F1 Kanada noch schauen.“ freute ich mich.

Am Sella Joch (2213m) bekam ich n dicken Hals: „Busse, Radfahrer, Wohnmobile und jede Menge Autos. Ich will zurück in die Karawanken, da hatten wir unsere  Ruhe.“ schrie ich mit ner Kippe im dicken Hals.

Wir rödelten im dicksten Verkehr runter nach St.Christina, Wolkenstein, ins Grödnertal nach St Peter über Gufidaun nach Klausen.

Frisch geduscht saßen wir abends überpünktlich vor dem Fernseher bereit für das Formel1 Rennen.

„Essen gehen wir nach dem Rennen!“ beschlossen wir.

Nur das Rennen zog sich in die Länge wegen diverser Rennunfälle im Regen und Rennunterbrechungen desgleichen. Der Start verzögerte sich eh schon um eine Stunde.

Es war halb 12 Nachts als wir uns etwas hungrig auf den Weg machten. Wir bekamen auch noch was im Gassl Bräu.

 

 

Tag9.

„Es regnet nicht wirklich und so richtig schön ist es auch nicht.“ sagte ich beim Frühstück.

Hanni begrüßte uns auf herzlichste.

„Das Wetter wird heut nicht so schön für euch.“ sagte sie.

„Wir fahren trotzalledem.“sagten wir. „Ihr müssts ja wissen.“ kam ihre Antwort.

Über Barbian, Lengstein, Klobensteinnach Wangen ins Sarntal. Es nieselte. Sie Aussicht auf das Eissacktal ist famos. Wir rasten am Durnholzer See, den wir auch schon aus den 125er Zeiten kannten.

Weiter das Pensertal hoch zum Penser Joch (2211m). Es regnet und die Sicht ist auch nicht die beste. Bergab nach Sterzing hatten wir eine kleine Gruppe Motorradfahrer vor uns die so fuhren als wäre Glatteis auf der Straße. Wir überholten vorsichtig um sie nicht zu erschrecken.

In Sterzing suchten wir das Klubhaus von den MC Falken. Eine Adresse dort hatte ich. Wir fanden zwar ein Haus aber keinen Club.

Im naheliegensten Geschäft wollte ich nachfragen und wen traf ich da? HELMUT! Steiner. Ein früherer Angesteller von Hanni. Man was war die Freude groß. Er betreibt einen Andenkenladen.

Viel Gerede über frühere Zeiten und Cappo kam aus dem Staunen nicht  raus. Wir kauften ein Andenken bei ihm für unsere Ma zu Hause.

Er gab uns auch die richtige Adresse vom Clubhaus. Wir trafen jedoch niemanden an.

 

Da es immer noch regnete wie aus Eimern, traten wir den Rückzug nach Hanni an und machten uns nen noch ruhigeren Nachmittag.

 

Tag10.

Heimreise. Hanni sagte: “Ihr werdet nass werden, es braut sich was zusammen.“

Na gut, dunkle Wolken sind da. Bedrohlich dunkel.

Nach der herzlichen Verabschiedung „Nicht traurig sein, wir kommen wieder.“ machten wir uns auf den Weg.

Sterzing, Jaufenpass (2104m) hoch und weiter über das Timmelsjoch (2509m). „9€ pro Mopped, da kommt ganz schon was zusammen.“ Ist unsere einhellige Meinung, aber dafür ist die Straße im Top Zustand. Wir machten eine kleine Schneeballschlacht.

Über Sölden, Imst, weiter zum Hantenjoch (1909m oder 1884m je nachdem wo man anhält).

Nächste Stationen sind Gutschau, Warth, Hochtannbergpass (1674m) auf der Käsestraße entlang.

Das Wetter war uns wieder hold, wir blieben trocken  auch wenn die Sonne nicht immer schien.

Weiter über Au, Meltau, Egg Richtung Bregenz und der Halbinsel Lindau.

Dort übernachteten wir in einem Hotel mitten in der Stadt. Den Namen habe ich vergessen.

Es war auf jeden Fall Nobel.

 

Tag11.

Der Tag fing schön an. Schönes Frühstück, schönes Wetter, schöne …. äähhh gute Laune.

Von Lindau erstmal nach Motorrad Louis in Lochau , eine Tachowelle kaufen. Ich nahm mir gleich ein paar neue Blinker für mein Heck mit.

Friedrichshafen, Villingen-Schwenningen, eigentlich wollten wir noch durch den Schwarzwald düsen, haben es dann warum auch immer doch nicht gemacht.

Ab Stuttgart auf die Autobahn , A3- Würzburg , A45 – Kleinostheim, Gießen, Marburg, Rosenthal, Frankenberg, Korbach,  Arolsen,  Diemelstadt. Die Fahrt durch das Edertal und dem Nationalpark Kellerwald genossen wir, wenn auch mit .gedämpfter Freude, denn wir sind bald  – zu Hause

 

 

 

 

Facts:

Pässe: IIIII  IIIII   IIIII   IIIII   IIIII   I   (26)

Kilometer gesamt: 4095
Fahrzeit gesamt: 275 Std.
Kosten (pro km/ pro Std.): 0,26€ / 3,80€
Ölverbrauch (GPZ/XJ): 0,5l / 1,2l

Zig Tassen Espresso

 

Danke und Gruß an:

Hotel-fischwald.de
Gasthaus Zierer (Fam. Stangl)
Das kleine Gasthaus am Lago Tramonti
Fam. Kasslatter (klostersepp.com)
Annemarie (Pension Stausee, St. Jakob)
Hotel "Monte Gargnano"
Autoteile Christa (Lienz)
Minimundus Klagenfurth
Spreckstube, Malcesine
Pizzeria Aril, Malcesine
Steinke-Design
MC Falken
Louis in Lochau
Heeellmuuuuuuut

Asphaltpiraten.de 2011